Eindrücklicher Gottesdienst mit FirmkandidatInnen

Die 48 FirmkandidatInnen aus Flawil und Niederglatt hatten am Starttag im Kloster Magdenau und den darauf folgenden Firmwegabenden gute Erfahrungen machen dürfen.

Im Wissen, dass sie auch zu der grössern Gemeinschaft der Pfarrei gehören, haben sie den Gemeindegottesdienst von Sonntag, 13. November in Flawil und Niederglatt mitgestaltet und wollten so den GottesdienstbesucherInnen Anteil geben, an dem, was sie auf dem Firmweg erleben.

Am Anfang erklärten einige FirmkandidatInnen, wieso sie den Firmweg überhaupt machen:

„Ich erwart vom Firmweg, dass es e gueti Ziit wird und dass i mini Meinig frei cha üsserä.“

„I möcht uf em Firmweg viel über mich selber lerne und mir selber nöcher cho. I möchte au viel über dä Glaubä lernä.“

„I möchte viel mit andere über Religion diskutiere. Es interessiert mi, wo d’Religion bi andere im Lebä stoht.“

Orientierung in wichtigen Fragen des Lebens

Auf dem Firmweg gilt es zu wichtigen Fragen des Lebens und Glaubens Stellung zu beziehen. Beispiele dazu führten die jungen Menschen im Gottesdienst vor und luden die Anwesenden ein, selber auch in Gedanken auch zu diesen Fragen Stellung zu nehmen.

Sie haben sich aber auch Gedanken gemacht, inwiefern der christliche Glaube und insbesondere, das was Jesus gesagt oder getan hat, ihnen Orientierung sein könnte. Ein junger Mann meinte dazu:

„Dä Satz vo Jesus, wo mi ganz bsonders beidruckt het, isch us em Johannes-Evangelium: "Derjenige von euch, der ohne Sünde ist, soll als erster einen Stein auf sie werfen."

För mi bedüütet dä Satz vo Jesus: Niemert isch ohni Sünd. Jede hät scho mol öppis gmacht, won er nöd stolz druf isch. Mer dörf drum niemertem, wo scho am Bode liegt, Leid zuefüege.“

 

Auf dem Firmweg mitgetragen

Die jungen Menschen hoffen aber auch darauf, dass sie auf ihrem Weg von den FirmpatInnen, den Familienangehörigen, aber auch von der Pfarrei mitgetragen werden.

Als Zeichen dafür waren die GottesdienstbesucherInnen am Schluss eingeladen, eine Karte mit dem Bild der Firmwegkerze eines jungen Menschen mitzunehmen und diesen in Gedanken und im Gebet zu begleiten.