Wer ist Gott für mich?

„Es war so ziemlich das erste Mal, dass ich mich so richtig mit Gott auseinander gesetzt habe.“ Dies war das Feedback einer Firmkandidatin nach dem 2. Firmwegabend.
Es fasst ziemlich gut zusammen, was das Anliegen des Abends war: keine schnelle und oberflächliche, sondern eine tiefer gehende persönliche Auseinandersetzung mit der Frage nach Gott, wie sie die jungen Menschen vielleicht so noch nie gemacht hatten.
In einem meditativen Einstieg in der Kirche wurden die FirmkandidatInnen mit Fragen über Gott konfrontiert, die KollegInnen aus früheren Firmwegen gestellt hatten, wie z. B.:
"Wo steht Gott in meinem Leben?"
"Woher kommen wir eigentlich und wohin gehen wir?
„Warum passieren manchmal so schlimme Dinge? Warum verhindert Gott Unglück und Katastrophen nicht?“
"Was ist Gott? Ein Gefühl in mir? Eine höhere Macht? Mein Verstand? Luft? Eine Lüge? Liebe? Hoffnung?"

Kreativer Zugang zu Gott
Doch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen sollte nicht hauptsächlich mit Worten erfolgen. Vielmehr waren die jungen Menschen eingeladen, sich auf kreative Weise auf eine Auseinandersetzung mit ihrem Gottesbild einzulassen, was so für die meisten etwas Neues, Ungewohntes war.
Es galt einmal ruhig in sich hineinzuhören und in einem kreativen Werk das persönliche Bild von Gott auszudrücken. Das war gar nicht so einfach. Doch es entstanden eindrückliche Werke. „Thema war sehr gut. Es fiel mir zwar am Anfang schwer, etwas zu zeichnen, aber dann ging es von alleine.“ so schrieb eine Firmkandidatin in ihrem Feedback.

In den einzelnen Gruppen stellten die jungen Menschen einander die Werke vor. Die teilweise recht unterschiedlichen Werke drückten auf je eigene Weise Aspekte von Gott aus, gleichsam einzelnen Puzzleteilen.
Die Werke wurden zum Schluss in die Kirche getragen und in einer Art Vernissage allen zugänglich gemacht. Sie bleiben bis Ende November in der Kirche ausgestellt und laden Kirchenbesucher ein, sich mit ihrem Gottesbild auseinander zu setzen.
Am Sonntag 13. November um 10.00h gestalten die jungen Menschen den Gemeindegottesdienst mit den Erfahrungen, die sie auf dem bisherigen Firmweg bisher machen durften.
Feedbacks zum Abend
„Heute haben wir uns auf Gott konzentriert und das ist interessant."
„Es macht Spass, mit der Kreativität zu spielen.“
„Sehr interessant, vor allem mit dem Zeichnen von Gott. Die Umsetzung war auch sehr gut: Meditation, Zeichnen, gute Geschichten.“
„Es war sehr interessant, die Meinung von andern zu hören. Alle machten gut mit und gaben offen ihre Meinungen an.“
„Lässt kreativen Freiraum, auch um nachzudenken.“
„Es ist etwas, wo alle etwas persönlicher und tiefer denken müssen, das hat mir gefallen.“

„Der meditative Einstieg in der Kirche passte gut!“
„Ich fand das Arbeiten mit dem Draht eine gute Sache, es machte Spass.“
„Ich find es gut, dass sie Abende so vielseitig sind.“
„Sehr spezielles Thema, für jeden relevant, tiefgründig.“
„Es war schön, dass wir kreativ arbeiten konnten.“
„Das Thema hat mir gut gefallen, weil wir uns Gott bildlich vorstellen mussten.“
„Ich mag kreative Arbeiten sehr, jeder konnte das machen, was er am besten kann und am liebsten macht.“
„Das Thema brachte mich zum Nachdenken.“
„Man konnte über vieles von „Gott“ nachdenken und seine Überlegungen kreativ einbringen.“
„Am Schluss haben fast alle etwas Brauchbares und mit gutem Hintergrund geschaffen.“
„Ich fand es schön, mit dem Ton an diesem Thema zu arbeiten, gute Gruppe, habe mich wohl gefühlt.“
„Alle haben etwas Gutes eingebracht.“
„Es war eindrücklich, eine schwierige aber gute Aufgabe.“
„Ich schätzte die Gedankenfreiheit.“






