Assisi – eine Interessante Erfahrung: Höhepunkt auf dem Weg zur Firmung


Im Rahmen der Firmung ab 18 reisten 50 junge FlawilerInnen mit 10 FirmwegbegleiterInnen am Sonntagabend Richtung Italien, um den Spuren von Franz von Assisi zu folgen
Franziska Götti und Romina Holzmann, zwei Firmkandidatinnen berichten aus ihrem Reisejournal, das ihr täglicher Begleiter war:
Vor unserer Abreise nach Assisi gingen wir gemeinsam in die Flawiler Kirche und zündeten für gutes Gelingen der Reise Kerzen an und machten uns gegenseitig mit dem Weinwasser das Kreuzzeichen auf der Stirn.
Am Montagmorgen kamen wir nach 12 Stunden Carfahrt im idyllischen Städtchen Assisi an und genossenen unser erstes italienisches Morgenessen. Anschliessend besichtigten wir in Gruppen die Stadt mit allen wichtigen Sehenswürdigkeiten, um so einen ersten Eindruck von Assisi zu gewinnen.

Gute Gespräche zu zweit
Am Nachmittag besichtigten wir in zwei Gruppen die Kirchen Sta. Maria Maggiore und Sto. Stefano. In der Kirche bekamen wir unser Assisi-Reisejournal, welches uns durch unsere Reise begleiten soll, damit unsere Erfahrungen und Erinnerungen so festgehalten werden. Anschliessend führten wir zu zweit Gespräche über unseren Glauben und die bisherigen Firmabende in Flawil. Zum Schluss des Programms sangen wir in den Kirchen das Lied «Laudato si, o mi Signor..», den Sonnengesang von Franz von Assisi, welches uns durch die ganze Reise begleitete.
Kirchenbesichtigung
Am Dienstagmorgen teilten wir uns in zwei Gruppen auf und besichtigten die Kirchen San Franceso und Sta. Chiara, in denen wir auch die Gräber von Chiara und Franz anschauen konnten. In der Kirche Sta. Chiara bekamen wir alle eine kleine Bibel und hatten etwas Zeit für uns. Da Chiara eine sehr starke Frau war, diskutierten wir unsere heutigen Ansichten der starken Frau.

Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Burg La Rocca und teilten uns da in 8 Gruppen auf, in denen wir uns Gedanken machten, was uns im Leben wichtig war. Zum Austausch machten wir zweier Gruppen in denen wir unsere persönlichen Eigenschaften besprachen, dadurch lernte man sich gegenseitig besser kennen. Dies war hilfreich um den nächsten Auftrag, nämlich sich gegenseitig eine kleine Freude zu machen, besser zu erfüllen. Gegen den Schluss konnte man sich entscheiden, ob man noch Fussball spielen, singen oder die Burg besichtigen möchte. Anschliessend hatten wir Freizeit um in die Stadt zugehen.
Auf den Spuren von Franz und Chiara
Am Mittwoch bekamen wir eine nicht alltägliche Aufgabe: wir mussten nämlich alle Dinge aus dem 20. und 21. Jahrhundert im Hotel lassen. Wir bekamen als Proviant nur eine Flasche Wasser, ein Brötchen und eine Banane, dazu nahmen wir einen Stein mit.

So machten wir uns auf den Weg unter den nicht all zu leichten Bedingungen. Einige von uns bestiegen den Berg sogar barfuss, sowie Franz es damals erlebte. Unterwegs suchte sich jeder von uns einen stillen Ort und bekam ein Couvert mit 3 Aufträgen, die wir selbstständig lösen mussten, dabei mussten wir auch die Zeit einschätzen, da wir keine Uhren an hatten. Es war sicherlich eine positive Erfahrung sich einmal eineinhalb Stunden Zeit für sich zu nehmen um nachzudenken. Als wir unser Ziel erreichten erwartete uns als Überraschung ein Picknick. Einige von uns sahen sich das Kloster Carceri an, das ist der Ort in dem sich Franz damals zurückzog. Am Abend hatten wir eine Abendmeditation, in der wir auch sangen und dazu von Elias Lumpert, Lukas Kurath und Dominique Lumpert an der Gitarre begleitetet wurden.
Vorbereitungen zur Firmung
Am Donnerstag bereiteten wir in verschiedenen Gruppen unseren Firmgottesdienst, den Schlussabend, und einen Gottesdienst für den letzten Abend in Assisi vor.
Der Gottesdienst am Abend hat uns allen sehr gefallen, wir sangen gemeinsam Lieder und zündeten unsere Firmwegkerzen an. Dies war in der Kirche Sto. Stefano. Anschliessend gingen wir alle in die Pizzeria und genossen einen wunderbaren Abend.

Am letzen Tag packten wir unsere Koffer und gingen Frühstücken, danach gaben wir unseren Leitern und uns gegenseitig ein Feedback über unsere Assisireise. Wir genossen noch zum letzten mal die Sonnenstrahlen. Danach traten wir die Heimreise an.
Feedbacks der FirmkandidatInnen
Allen hat die Reise sehr gut gefallen. Wir haben dadurch neue Kontakte mit den FirmkanidatInnen geschlossen und Freundschaften vertieft. Ebenfalls haben wir uns selber besser kennen gelernt und uns mit uns selber beschäftigt.
Hier noch ein paar ganz konkrete, persönliche Feedbacks von verschiedenen FirmkandidatInnen:
„Ich fand es eine mega schöne Woche mit interessanten Erfahrungen. Würde das nächstes Jahr am liebsten nochmals machen.“
„Ich habe die Assisireise friedlich und lustig empfunden, wir waren eine echt tolle Gruppe.“
„Es war ein neues Erlebnis für mich, die schöne Stadt, die vielen Kirchen, einfach alles.
„Mir hat es sehr gefallen. Assisi ist wirklich eine eindrückliche Stadt. Ich bin mir vorgekommen, wie in einer anderen Welt. Hier ist alles so ruhig, man spürt keinen Stress und keine Hektik.“

„Ich habe mich mehr mit mir selber auseinander gesetzt und über mein Leben nachgedacht. Das hat mir geholfen, über einige Entscheidungen lange nachzudenken und ich fühlte mich Gott näher.“
„Ich fand es super. Ich konnte mir Gedanken machen, wie es in der Zukunft aussehen könnte, sonst im Leben habe ich nicht die Zeit dazu.“
„Die Auseinandersetzung mit Franziskus und Klara hat mich total fasziniert.“
„Einen Tag lang nicht nur wie Franziskus zu denken, sondern auch zu leben, war super. Die 90 Minuten mit mir selber haben mir sehr gefallen. Ich konnte mich intensiv mit mir selber auseinander setzen.“
„Das gemeinsame Singen war der Hammer!“
„Die Assisireise als ganzes hat mich als Mensch weiter gebracht.“

„Der Tag auf den Spuren von Franziskus, ist eine Erfahrung, die jeder einmal machen sollte. Das muss man einfach mal „hautnah“ erleben und machen.“
„Das Reise-Journal finde ich eine gute Idee zum Festhalten unserer Vergleiche / Meinungen und eine schöne Erinnerung.“
„Ich habe mehr über Franz und Klara erfahren und meinen Glauben an Gott gestärkt.“
„Ich fand es „geil“, dass wir selber einen Gottesdienst vorbereiten durften.“
„Der gemeinsame Gottesdienst in Assisi war sehr, sehr schön.“
„Ich war eigentlich immer motiviert und wollte in dieser Woche auch viel lernen.“
„Ich fand toll, dass wir für die Vorbereitung der weitern Anlässe des Firmwegs selber Verantwortung übernehmen können.“
„Am Beispiel von Franziskus habe ich gesehen, dass man auch ohne Reichtum etwas Grosses bewegen kann. Mir tat es auch sehr gut, mal abzuschalten und in mich hinein zu gehen.“
„Die Aussagen der andern, die bereits in Assisi waren und davon schwärmten, bestätigten sich! Es war eine tolle und wertvolle Reise. Ich werde sie jedem weiterempfehlen!“

„Ich habe mir vorgenommen, auch einmal mehr Zeit in der Stille und nur für mich zu verbringen. Ich habe ein etwas andere, neue Seite in mir erkennen können.“
„Es waren viele tolle Erfahrungen, welche ich für mich sammeln durfte. Doch auch mit den Mitfirmlingen konnte ich gute Kontakte wieder auffrischen!“
„Ich finde es toll, dass es solche Menschen wie unsere Firmweg-BegleiterInnen gibt, die gerne ihre Freizeit dafür opfern, um uns den Glauben näher zu bringen und uns auf diesem Weg zu begleiten.“
„Das Firmweg-Begleitteam ist eine tolle Gruppe und der ganze Aufwand, den sie für uns betreiben, ist eindrücklich.“
„Ich würde gerne mal als Leiter wieder kommen und den andern das weiter geben, was wir hier erlebt haben!“
„Super gemacht vom Leitungsteam, meinen Respekt für die investierte Zeit. Daumen hoch wie höher.“
„Vielen Dank für die schönen Tage, nicht nur in Assisi, sondern auch auf dem ganzen Firmweg!“
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