Raphaela Keller und Anna Rutishauser, zwei Firmkandidatinnen berichten aus ihrem Reisejournal, das ihr täglicher Begleiter war:
Am Montagmorgen kamen wir nach schlaflosen 11 Stunden Carfahrt im idyllischen Städtchen Assisi an und genossenen unser erstes italienisches Morgenessen.
Zwischen vielen Kirchenbesichtigungen beeindruckten uns vor allem die Geburts- und Todesstätten von Franziskus und Clara. Kirchen sind hier auf keinen Fall zu übersehen und die Häuser sind noch im gleichen Stil wie zu der Zeit von Franz erhalten. Auf jeden Fall sehenswert.
Gute Gespräche zu zweit
Nach dem Besuch der Kirche San Francesco starteten wir mit einem kurzen Marsch zur Burg Rocca Maggiore. Dort führten wir zu Zweit ein intensives Gespräch über den Firmweg, was zu unerwarteten Erkenntnissen führte. Wir erhielten die Aufgabe, dieser Person, welche wir nun besser kennengelernt haben, eine kleine Aufmerksamkeit zu schenken.
Ausserhalb des Programms genossen wir die schönen Gassen, gastfreundlichen Menschen und die Stimmung untereinander. Wir zogen durch die kleinen Geschäfte, durchstöberten sie und fanden kleine Andenken.
Echte Herausforderung
Die grösste Herausforderung begann am Mittwoch Morgen, ganz harmlos mit einem gewöhnlichem Frühstück. Doch dann erfuhren wir, dass wir bis zum Abendessen nur noch eine Banane, ein kleines Brötchen und 1 ½ Liter Wasser zur Verfügung hatten. Um zu begreifen, wie Franz sich gefühlt hat, mussten wir Geräte aus dem 21. Jahrhundert im Hotel zurücklassen, inklusive Zigaretten. Eigentlich kein Problem! Aber mit dieser kleinen Verpflegung bewältigten wir eine Wanderung über Stock und Stein bergaufwärts.
Neben kleineren Pausen mit interessanten Gesprächen, durften wir 90 Minuten im Stillen für uns alleine ausharren. Schneller als gedacht verging die Zeit.
Um die Erfahrung ausklingen zu lassen versammelten wir uns bei Kerzenschein zu einer Meditation, die mit Musik von Luca Marano und Roman Lindegger begleitet wurde. Diesen interessanten Tag behalten wir in guter Erinnerung.
Religiöse Fragen in Liebesbeziehungen
Bei einem kleinen Film über Beziehungen spielten wir verschiedene Szenen nach, welche Komplikationen darstellen, die auch einen religiösen Hintergrund hatten. Wir mussten uns in die unterschiedlichsten Rollen hineinversetzen und dadurch den anderen Gruppen einen Einblick in die gestellte Aufgabe verschaffen. Die gedrehten Kurzfilme wurden am letzten Morgen vor der Abfahrt präsentiert.
An unserem letzen Abend feierten wir einen von uns selber gestalteten Gottesdienst. Anschliessend trafen wir uns zum gemeinsamen Pizzaessen.
Und schon war die Reise nach einer langen Carfahrt in Flawil wieder beendet. Wir werden Assisi auf jeden Fall in super Erinnerung behalten.
Einige Feedbacks der FirmkandidatInnen
"Die Assisireise war sehr speziell und spannend. Ich wurde näher an den Glauben heran geführt."
"Assisi hat mir viel, viel Spass gemacht und hat mich auch weiter gebracht. Ich kam nicht mit allzu vielen Erwartungen, die wurden aber übertroffen."
"Die Erfahrung, einmal zu leben wie in Franziskus' Zeiten fand ich beeindruckend."
"Die Wanderung in die Einsamkeit war streng, aber gut. Das 90 Minuten ruhig sein fand ich auch sehr spannend. Das wenige Essen war eine gute Erfahrung."
"Ohne Handy, ohne Geld auf den Berg zu laufen war eine gute Idee. Das Laufen war zwar streng, aber die 90 Minuten Stille taten gut."
"Die 90 Minuten Stille waren genial."
"Die 90 Minuten Stille habe ich einfach mega gut gefunden. War glaub für alle eine mega gute Erfahrung."
"Man könnte ruhig noch mehr als 90 Minuten Stille machen. Vielleicht ein halber Tag?"
"Die Stilleübung hat mich am Anfang angeschissen. Aber nachher hat es mir echt gut getan. Danke!"
"Die Wanderung mit wenig Essen und die Stilleübung waren streng. Doch ich habe gemerkt, dass wir diesen Luxus eigentlich gar nicht brauchen. Ich kam gut zurecht. Und ich konnte mal richtig über alles nachdenken. Die Bibel und die von mir und meinen KollegInnen ausgewählten Bibelzitate halfen mir dabei."
"Ich hätte nie gedacht, dass ein Brötchen und eine Banane für den ganzen Tag reichen würden. Die 90 Minuten waren eine gute Zeit, um mit sich selber ins Reine zu kommen."
"Die Erfahrungen mit fast nichts auf den Spuren von Franziskus waren super, ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie es ihm ging."
"90 Minuten alleine ist sehr wohltuend. Habe mehr über meinen Glauben nachgedacht."
"Der Tag auf den Spuren von Franziskus mit fast nichts in der Stille war einer der eindrücklichsten Momente in meinem Leben."
"Das Assisijournal hab ich eine mega gute Idee gefunden."
"Obwohl ich katholisch bin, gehe ich nicht so viel in die Kirche. Doch die Kirche San Francesco war etwas ganz Besonderes. All diese Bilder, wunderschön, schade durften wir keine Fotos machen. So bleiben die Bilder mir nur in der Erinnerung."
"Der Morgen in und um die Kirche San Francesco war sehr kurzweilig und spannend."
"Die Kirchen waren mega eindrücklich."
"Eigentlich schaue ich nicht gerne Kirchen an. Aber in Assisi habe ich es gar nicht schlimm gefunden."
"Es war gut, dass wir in kleinen Gruppen einen bestimmten Teil des Firm-Gottesdienstes vorbereiteten konnten."
"Ich nehme Sachen jetzt ganz anders oder intensiver wahr als früher."
"Wir konnten super Gespräche führen."
"Es war super, so viele Menschen wieder neu oder von einer anderen Seite kennen zu lernen."
"Wenn wir den ganzen Tag nur über Gott geredet hätten, wäre ich voll auf die Krise gekommen. Aber ihr habt es genau richtig getroffen: Mal ist man ruhig und für sich allein, mal spielt man eine Theaterszene, mal singt man miteinander. Super!"
"Anfangs fand ich die Besichtigung der Kirchen eher langweilig. Doch jetzt merke ich, dass es interessant war."
"San Francesco war eine sehr beeindruckende Kirche."
"Wir haben in Assisi einen super Gottesdienst gemacht."
"Die Assisireise war eine neue und gute Erfahrung. Wir haben viel über Franziskus und Klara erfahren und eine schöne Zeit verbracht."
"Dank der Assisireise habe ich die Ruhe wieder gefunden in mir."
"Von der Assisireise nehme ich für mich mit, dass ich weniger konsumorientiert sein sollte."
"Ich nehme von der Assisireise, so glaub ich, ein wenig Kraft mit, um auch in schwierigen Situationen weiter zu machen. Ich konnte abschalten und über mich nachdenken."
"Die Idee mit der Vorbereitung für den Firmgottesdienst fand ich super."
"Ich hätte nie gedacht, dass es in einem so kleinen Städtchen so schön kann."
"Das Thema Religion in der Zweierbeziehung mit den Filmen war eine Superkombination von Gott und Alltag. Top!"
"Von Assisi nehme ich mit, dass man mehr teilen sollte, dass Reichtum nicht alles ist und neue Freundschaften."
"Ich bin ehrlich gesagt meinem eigenen Glauben näher gekommen. Ich habe viel nachgedacht und verarbeitet."
"Ich nehme für mich mit, dass ich mich öfters mit mir selber auseinandersetzen sollte."
"Alle waren sehr begeistert von Assisi und haben motiviert mitgemacht. Ich werde, das, was wir in Assisi gemacht haben, nie vergessen und immer wieder machen. Danke."
"Ich habe Leute gut kennen gelernt, mit denen ich bisher nichts zu tun hatte."
"Ich schätze kleine Freuden von jetzt an mehr. Ich konnte viel über mich nachdenken."
"Dank der Assisireise habe ich gemerkt, dass man mehr Zeit für sich selber brauchen sollte."
"Ich nehme viel von Assisi mit nach Hause. Ich hätte nie gedacht, dass ich so einfach abschalten könnte vom Geschäft."
"Von Assisi nehme ich für mich mit: Gemeinschaft, Kollegen, Fun, Spass, aber auch Gedankengänge mit mir und Mitmenschen."
"Es war eine sehr coole, abwechslungsreiche und spannende Woche. Ich habe viele neue Personen kennen gelernt und viele gute Gespräche über Religion und andere Themen führen können."
"Die LeiterInnen sind tolle Leute, super, dass sie so etwas machen!"
"Alle LeiterInnen haben sich Mühe gegeben, haben super Arbeit geleistet, Kompliment!"
"Die LeiterInnen waren coole, nette Personen, mit welchen es richtig Spass gemacht hat."
"Danke für die Reise. Mir hat's sehr Spass gemacht!"
"Ich danke allen LeiterInnen, die das so gut organisiert haben. Es war eine super Woche."
"Assisi ging leider viel zu schnell vorbei, aber war eine mega gute Erfahrung und einfach nur super!"
"Ich kann die Assisireise nur weiter empfehlen!"













