2. Kursabend: 20.+22. Oktober 2008: "Gott ist für mich wie..."
Der 2. Kursabend begann meditativ in der Kirche. TeilnehmerInnen eines früheren Firmwegs hatten eine ganze Reihe von Fragen zu Gott gestellt, die in eingebettet in eine meditative Bildermeditation präsentiert wurden.
Nach diesem besinnlichen Einstieg verteilten sich die jungen Menschen in vier Gruppen. Wer und wie Gott ist, ist gar nicht so leicht zu beschreiben. Es gibt viele kritische Menschen, welche die Existenz von Gott in Frage stellen oder total verneinen.
Wie stehen jetzt die FirmkandidatInnen zu diesem Thema? Wer oder was ist Gott für sie? Welche Bedeutung hat er für ihr ganz konkretes Leben?
Sich kreativ mit Gott auseinander setzen...
Nicht in Diskussionen oder Gesprächen wurde diese Frage angegangen, sondern ganz bewusst kreativ: In verschiedenen Ateliers versuchten die jungen Menschen mit Hilfe eines kleinen Kunstwerks dem Ausdruck zu verleihen, was sie von Gott ahnen, spüren oder denken. Das war gar nicht so leicht.
Anhand eines Bildes aus der Serie "das magische Auge" wurde zuerst ein Vergleich gezogen: Auf den ersten Blick war es nur ein Bild mit vielen Rosen drauf. Doch im bewussten Suchen gelang es einigen sehr schnell, anderen erst nach mehreren Versuchen mitten im Bild mehr zu erkennen: ein schönes dreidimensionales Herz wurde sichtbar. Ist es mit Gott nicht manchmal ähnlich?
Braucht es manchmal nicht einiges, bis wir etwas von ihm wahrnehmen? Nun, es gelang an diesem Abend alle FirmkandidatInnen mit Hilfe eines kleinen Kunstwerkes die Frage zu beantworten, was Gott für sie momentan in ihrem Leben ist. Es entstanden dabei eindrückliche Werke, welche die jungen Menschen einander vorstellten.
Kunstwerke in der St. Laurentiuskirche
Anschliessend wurden die Kunstwerke bewusst in die St. Laurentiuskirche getragen, wo sie jetzt einen Monat lang ausgestellt sein werden. Das ist ein Beitrag der jungen Menschen an die Gemeinschaft der Pfarrei: mit ihren Werken zum Thema "Gott ist für mich wie..." gestalten sie den Kirchenraum und zeigen, dass dieser Raum kein altertümlicher Raum ist, sondern ein Ort der lebt, vom Geist der jungen Menschen und ihren Werken erfüllt.
Über Allerheiligen haben viele Menschen die Kirche besucht. Zahlreiche positive Rückmeldungen bestätigen, dass die Werke der FirmkandidatInnen von vielen als gute Anregung, selber über diese Frage nachzudenken, geschätzt werden.
Die jungen Menschen werden die Werke auch zusammen mit ihren FirmpatInnen anschauen und mit ihnen in einen Austausch zu diesem Thema kommen.
FirmkandidatInnen gestalten Gemeindegottesdienste
Am kommenden Wochenende werden sie die Gemeindegottesdienste in Flawil und Niederglatt gestalten und einiges von dem, was sie auf dem Firmweg erleben, dort einfliessen lassen.




